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Vergleich - Fallout 3

Fallout 3
Listenpreis: EUR 49,95
Preis: EUR 49,95
Lieferzeit: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
Hersteller: Ubisoft
Durchschnittsbewertung: Average rating of 4.0/5Average rating of 4.0/5Average rating of 4.0/5Average rating of 4.0/5Average rating of 4.0/5

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Audience Rating: Freigegeben ab 18 Jahren
Typ: Computerspiel
Marke: Ubisoft
EAN: 0093155125643
Besonderheit: USK 18
Format: DVD-ROM
Marke: Ubisoft
Legal Disclaimer: Unsere Artikelbezeichnung: Fallout 3 - PC-Spiele - Rollenspiele - PC-Spiele Versandfertig in 1-2 Werktagen - Rechnung mit MwSt. - 2 Jahre Gewaehrleistung
Hersteller: Ubisoft
Platform: Windows Vista
Publication Date: 2008-10
Vertrieb: Ubisoft
Release Date: 2008-10-30
Studio: Ubisoft

Technische Daten
USK 18

Zubehör
Fallout 3 (Lösungsbuch)
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Creative Sound Blaster X-Fi Titanium PCI-E
Sapphire ATI Radeon HD 4870 Grafikkarte PCI-Express 512MB DDR5 RAM 256 Bit Dual DVI-I

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Produktbeschreibung:

Fallout 3 CD-Rom, Mit Fallout 3 veröffentlichen Ubisoft und Bethesda Softworks den Nachfolger zu einem der beliebtesten Rollenspiele überhaupt. Im postapokalyptischen Washington durchstreift der Spieler wüste Landschaften und muss sich gegen allerhand böse Wesen wehren. Da FSK: 18


Berichte:

Bewertung: Average rating of 2/5Average rating of 2/5Average rating of 2/5Average rating of 2/5Average rating of 2/5
Fazit: Titel falsch gewählt
Kommentar: Der korrekte Titel des Spieles sollte eher heißen: "Oblivion - 2000 Jahre später"

Das Spiel Fallout 3 sachlich zu bewerten ist eine ziemliche Streitangelegenheit, da jeder nach eigenen Prinzipien und Werten sich sein Urteil bildet. Ich möchte hier dennoch versuchen zu erklären, warum ich nur 2 Sterne gab.

Als "Elder Scrolls 4 - Oblivion" Spieler muss ich sagen, die Nachfolge ist gelungen, als Fallout-Spieler aber muss ich sagen, dass das Spiel ein furchtbarer Schlag ins Wasser ist.

Die Detailbegründung:


Grafik: Die Grafik ist wie immer bombastisch und extrem gut. Man hat wirklich das Gefühl, in einer postnuklearen Welt herumzulaufen. Hier allerdings liegt schon das erste Problem: Es war nie Grafik, die die Falloutteile gut gemacht hat. Was sie gut gemacht hat, hat Bethesda leider nicht in Fallout 3 umgesetzt.


Ton: Zum Ton gibt es nicht vieil zu sagen: Gute Effekte, halbwegs gute Musik.


Charaktere: Der erste Hund, der im Spiel begraben liegt, sind die Charaktere. Diese sind absolut Bethesda-typisch extrem klischeehaft. Der rechtschaffene aber strikte Sherrif, der gewitzte und geldgierige Barkeeper, der böse und kalkulierende Mister Birke, der fürsorgsame Vater, die böse Enklave, alles zusammen sind es Figuren die man eher in einem Comicbuch suchen würde. Alle Charaktere sind extrem oberflächlich. Nach einer "tieferen Persönlichkeit" zu schürfen ist relativ sinnlos.

Im Gegensatz dazu waren die Charaktere im Fallout 1 & 2 vielerlei. Natürlich hatten sie alle eine bestimmte Gesinnung, aber diese war nicht so offensichtlich und hingeklatscht wie bei Fallout 3.


Spieleprinzip: Ja, die Umsetzung in 3D sieht nicht schlecht aus, bringt aber doch mehr Schwierigkeiten als sie löst. Zum einen ist der vertraute Blick von oben, der die Falloutreihe auszeichnete, weg. Zum zweiten werden die Orte und ähnliches sehr schnell langweilig. Man sieht irgendwie nichts neues, die Texturen werden schnell matt, anstatt vertraut zu werden.


Kampfsystem: Autsch - Dies ist wohl das was mich am schlimmsten getroffen hat. Fallout war deswegen so interessant, weil es auf geniale Art und Weise Rollenspiel mit Taktik und Planung verband. Hier ist eher Rollenspiel mit Egoshooter verbunden, aber der Ego-shooter teil wird durch Dinge wie "Auto-aim" und ähnlichem auch völlig ruiniert.

Das eigenartige VATS-System was hier eingebaut wurde, ist eigentlich nur ein Cheat, um es dem Spieler leichter zu machen, da hier das Spiel pausiert wird, und man schön auf Körperteile rumballern kann.


Fallout-Relikte: Allesamt schlecht umgesetzt meiner Meinung nach. Bethesda bringt nichts neues herein und kopiert nur maßlos alte Dinge:

- Die Enklave ist zum großen Gegenspieler mutiert, dabei ist die Storyline nicht wirklich so viel anders als die vom zweiten Teil. Daher erweckt die mehr den Eindruck von einem Ripoff als von einer Fortsetzung

-Die Supermutanten, die besonders im ersten Teil eine große, besonders
intelligente Bedrohung darstellten, sind hier nur noch "Fette grüne Zielscheiben zum üben" geworden. In einer Neben-story line (die nie ausgereizt wird) wird gesagt, dass sie "die Leute weiß gott wohin bringen." Und wirklich jeder der Fallout mal gespielt hat wird sich nur gelangweilt denken: "Ja sie bringen sie zu FEV Tanks. Auch nichts neues mehr."

-The Brotherhood of Steel, der in den ersten Zwei teilen die höchste Stufe der Technik darstellte, und damit das Ziel jeden Spielers, weil es dort coole Plasma-waffen und Power-Rüstungen gab, landet hier irgendwie fehl. Die Brotherhood-Leute mutieren eher zu Art "Wasteland-Samaritern", die ein bisschen Technologie horden und sonst jämmerlich sind.


Realismus: Furchtbar. Bei einem Gegner haben 5 Kopfschüsse ihn nicht mal getötet. Ein andermal zerschoss ich einen Gegner mit einem Plasmagewehr, der daraufhin zu einem grünen Häufchen Schleim zerfiel. Und aus dem Haufen konnte man noch die Rüstung, die Waffen, und alle Gegenstände entnehmen. Auch nicht sehr logisch.


Storyline: Schier langweilig. Es ist praktisch schon vorhersehbar, was als nächstes passieren wird. Die Enklave sind die Bösen (war klar), Project Purity muss zum laufen gebracht werden (war auch irgendwie klar), und dafür ist ein Geck nötig, wofür man sich die Füße plattlaufen muss (auch klar). Erneut zeigt sich hier, dass Bethesda nichts neues unter der Sonne hat. Das GECK ist schon seit Fallout 2 vorhanden. Im Prinzip bringt Bethesda nichts neues, sondern kopiert nur altes. Daran können auch die vorpostulierten "200 endings" nicht rütteln.


Fazit: Wie ich bereits oben erwähnte, als Oblivionnachfolger ausgezeichnet. Wer auch niemals Fallout 1 und 2 gespielt hat, wird die furchtbare und gradezu vergewaltigte Umsetzung der geliebten Fallout-Icons nicht groß stören. Wer aber ein echter Fallout-Liebhaber war, den wird diese Umsetzung sehr stark vor den Kopf stoßen.

Ich bin nach nur etwa 6-7 Tage, nachdem ich angefangen hatte zu spielen, schon wieder zu Fallout 1 übergegangen, und habe es nochmals gespielt, weil ich die Hauptkampagne und so ziemlich alle Quests schon durchhatte, und mich nur gelangweilt hatte.

Taktik wurde durch möchte-gern Egoshooter ersetzt, tolle Quests durch lästige und uninteressante Aufgaben.

Für mich definitiv nicht wirklich ein Falloutnachfolger, und daher nicht empfehlenswert.

Bewertung: Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5
Fazit: Genial, aber mit Schwachpunkten.
Kommentar: ..ein klasse Spiel! Grafik, Sound, Steuerung, Spielbarkeit. Allerdings gibt es auch viele Kritikpunkte.

Der Hauptquest ist viel zu kurz, nach 3 Stunden ist das Finale erreicht. Wenn man sich vorab die Zeit nimmt das Ödland zu erkunden, dann wird das auch recht öde. Immer die gleichgestalteten Innengebäude, die Gegner werden auch nicht abwechslungsreicher, sehr wenige Extrawaffen oder Gegenstände. Ab einem höheren Level haben die Gegner eigentlich keine Chance mehr.

..was ich am Anfang nicht bemerkt hatte war die Funktion "schnelle Reise". Ich fand es eigentlich unheimlich spannend, nach einem Dungeon-Ausflug festzustellen, daß es draußen schon dunkel wurde und man zusehen musste, einen Unterschlupf für die Nacht zu finden. Da finde ich auch die Funktion "Warten" völlig überflüssig. Mit "schnelle Reise" wirds halt ein Gehüpfe von A nach B.

Trotzdem 4 Sterne für mein Spiel 2008.



Bewertung: Average rating of 5/5Average rating of 5/5Average rating of 5/5Average rating of 5/5Average rating of 5/5
Fazit: Eines der großartigsten Spiele aber...
Kommentar: ... leider gibt es einen Punkt der bereits angesprochen, welcher starkes unbehagen auslößte.

Mir fiel die Kinnlade fast auf den Tisch als ich den Abspann sah. Ansich hätte das Spiel hier erst richtig anfangen müssen! :(
Man hatte doch noch gar nicht viel gesehen, weder große Kämpfe duchgemacht noch sonstwas großartiges.

Ok das mag etwas übetrieben sein, denn bis zum Ende macht das Spielen einfach suchtgefährdenden Spaß!

Nur gibt es nichtmal eine schwere Endschlacht, Endgegner oder was in der Art. Das letzte Battle besreitet man quasi nicht wirklich aktiv bzw kann man kaum verlieren.

Genau dass ist der eigentlich einzige Kritikpunkt der erwähnenswert ist und leider auch sehr massiv ist.

Ich meine verstehen tue ich das nicht so ganz. Die Entwickler haben eine riesige Plattform bereit bereit gestellt. Hätten Sie einfach die Story an den Sidequest langehangelt mit ner großen endschlacht wäre doch alles paletti. Aber warum gibt es einen so massiven Cut?

Man kann mit den sogenannten Sidequests eine lange Zeit zubringen (vor dem ende habe ich nochmal bis kurz davor geladen) und diese machen auch Spaß. Was man da alles noch entdecktm echt super.... doch stellt man sich die Frage desöfteren warum man das alles macht? Also warum bessere Waffen besorgen, höhere Level und fertigkeiten erreichen?
Man braucht das alles ansich sowieso nicht, da es keinen endboss oder legionen zu stellen gibt.

Das ist echt schade und ich hoffe da kommt eine vernümpftige Expansion raus, die das ganze behebt.

Trotzdem 5 Sterne denn es bleibt
- episch in Scene gesetzt
- absolut Detailverliebt
- absolut bombastische Endzeitstimmung
- tolle Geschichte
- tolle Grafik
- technik hat bei mir auch überzeugt. Absolut flüssig und keine Probleme
- sehr groß und viel zu entdecken

Im übrigen bin ich kein Fallout fan. Normale Rollenspiele sind nicht so mein Fall.

Bewertung: Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5
Fazit: Von Allem und für Jeden etwas
Kommentar: Um es gleich vorweg zu sagen, es ist das wohl kompletteste aktuelle 3 d Spiel und leider damit für Freaks der früheren Fallout - Reihe nur ein Mainstream - Aufguss.

Gerade das macht es aber für den Großteil aller Gamer interessant und ohne spezielle Fachkenntnisse spielenswert.

Moderne Rollenspielquests, First - oder Third Person Shooter, Stealth und Coop - Elemente, es ist Alles dabei und das in einem unglaublich weitläufig dimensionierten Universum mit endlosen Fussmärschen oder kurzen Teleportationsreisen.

Zeitgemäße ( aber nicht herausragende Grafik ) mit einigem Hardwarehunger für beste Auflösungen und Qualitäten, dazu kleinere technische Schwächen bei der flüssigen und stabilen Programmmierung.

Klare Empfehlung, auch wenn es nicht überall problemlos läuft.

Bewertung: Average rating of 3/5Average rating of 3/5Average rating of 3/5Average rating of 3/5Average rating of 3/5
Fazit: Fallout? Nein, Oblivion in der Endzeit
Kommentar: So viel Mühe sich Bethesda gemacht hat ein Fallout 3 zu schaffen, sie haben versagt. Es ist kein Fallout mehr. Das Special- und Kampfsystem wurde durch die Ego-Shootereinlagen und die Anpassung an die Gepflogenheiten von Oblivion grausam verstümmelt. Die Spielwelt mag auf Fallout basieren, aber irgendetwas ist bei der Entwicklung schief gelaufen, vielleicht war Bethesda auch einfach nicht fähig die ausgetretenen Pfade von Elder Scrolls zu verlassen und sich wirklich auf das Falloutuniversum einzulassen ohne ihm den eigenen unbeholfenen Stempel aufzudrücken. Statt einer bizarren, amoralischen, gefährlichen, lebendigen, von Gewalt beherrschten und grotesken Welt, wie in den Vorgängern, wirkt die Welt von Fallout 3 depressiv, verstörend und zu düster und wenn es ganz übel kommt, so gräßlich normal. Es vermittelt mehr die Stimmung von Mad Max und The Fall als die, die man von Fallout gewohnt ist.

Negativ:

- Starker Bruch mit vielen elementaren Dingen der Falloutserie
(Supermutanten als Kannibalen,Supermutanten mit leichten Waffen,
Supermutanten als Kanonenfutter, viel zu normale NSC, ...)
- starke Beschränkung der Spielmöglichkeiten (keine dummen Charaktere
mehr, die Trennung der möglichen grundlegenden Spielstile Diplomat,
Dieb und Kämpfer ist nicht mehr vorhanden)
- viel zu wenig Schimpfwörter und zu harmlose Verbalgewalt
- keine Gegenstands- und Figurenbeschreibungen mehr, die für mich
einfach zu Fallout gehören und immer für einen Gack gut waren
- kein Glücksspiel mehr
- keine wirklich außergewöhnlichen Überraschungen und kreativen Einfälle
- eintöniges Design und eintönige Gestaltung der NPCs, die selten
wirklich besonders und einmalig wirken
- keine Unterschiede beim Körperbau und co.
- Das Geschlecht spielt keine Rolle und es gibt keine nennenswerten
Unterschiede, selbst bei Wahl des entsprechenden Perks bleibt der
Unterschied im Grund bei Null
- Sex war in Fallout 2 ein Mischung aus Gacks, amourösen Gesprächen,
politischer Unkorrektheit, Folgen, Erfüllung von Missionen und einem
dunklen Bildschirm, in Fallout 3 ist das ganze im Grunde nicht mehr
vorhanden, statt eine Fülle an Möglichkeiten je nach Geschlecht,
schwarzen Humor., Anspielungen, .... Folgen und einem dunklen
Bildschirm, kann man ein Bett mieten, in das sich vielleicht die
lokale käufliche Dame schlafen legt, sofern sie denn den Weg findet.
Darauf hätte man auch verzichten können. Wenn ich da an das Shootgun-
wedding aus Fallout 2 zurückdenke, da hatte Sex in einem RPG noch
einen Sinn
- das Prestige steigt und fällt viel zu schnell und es gibt zu viele
Möglichkeiten es anzuheben bzw. fallen zu lassen (Diebstahl lässt es
neuerdings auch fallen, was wohl die Einfachheit des Steigern
ausgleichen soll.), zudem hat es jetzt fast schon zu viel Einfluß
- viel zu niedrige Limits für Fertigkeiten und viel zu niedrige
Maximalstufe, viel zu schneller Levelaufstieg ( während man in
Fallout 1 u. 2 sich seine Stufen erarbeiten mußte und Probleme bekam
überhaupt über Stufe 20 hinauszukommen, levelt es sich in Fallout 3
viel zu schnell, eine kurze Tour durchs Ödland und man ist ein paar
Level weiter)
- zu viele Möglichkeiten, die Boni auf Fertigkeiten geben und es
unmöglichen irgendwo etwas zu verpassen, so dass sich ein weiteres
Durchspielen rentiert
- die Wahl von Spezialfertigkeiten ist Bedeutungslos, da man mit genug
Intelligenz, Wackelpuppen, den entsprechenden Perks und Büchern und
dank des schnellen Leveln schnell alle Fertigkeiten maximieren kann.
- fragwürdige Balance, selbst mit minimalen Werten in Waffenfertigkeiten
kann man ohne Probleme überleben, mit den entsprechenden Fertigkeiten
verkommen selbst die Mutanten zu Spielzeuggegnern, one-Hit-Kills sind
nach einiger Zeit an der Tages ordnung
- zu wenig Tiefe in der Spielwelt ( wovon leben die Siedlungen, die in
den seltensten Fällen zweistellige Einwohnerzahlen haben oder gar auf
2 Einwohner beschränkt sind, müßte der unvermeidbare Inzest und die
geringe genetisch Variation nicht zu Problemen führen?)
- viel zu kleine, seltene Siedlungen, die gerade mal ein Quest liefern
- zu wenige und nicht wirklich gut gemachte Nebenquests
- durch Washington als Schauplatz sehr auf die USA bezogenes Sightseeing
- das Dialogsystem ist besser als bei Bethesda üblich, aber erreicht
nicht das hohe Niveau von Fallout 1+2
- an manchen Stellen fehlt die deutsche Übersetzung
- zahlreiche Fertigkeiten wurden rausgeworfen (Glücksspiel, Überleben,
Erste Hilfe fehlen, Diebstahl u. Schleichen sind nun eine Fertigkeit)
- Boni wie Begabt, kleiner Körperbau, Umgänglich wurden ersatzlos
gestrichen
- Attribute können jetzt bis zum Umfallen gesteigert werden (+10 durch
Perks, +1 durch Puppen. +x durch Kleidung, etc.)
- Rüstung haben nun einen Rüstungswert, statt variabler Resistenzen und
geben unsinnige Boni, weil für Fallout untypische Boni (+1 auf
Attribute, etc.)
- die 3D-Umgebung spielt in Kämpfen viel zu selten eine wichtige Rolle
- stark minimiertes Waffenarsenal in Vergleich zum direkten Vorgänger


Positiv:

- die Radiosender sind eine nette Idee, die Inhalte und Musik
wiederholen sich aber zu schnell und die Auswahl ist bescheiden
- das Streunen durchs Ödland macht Spaß, solange gekämpft wird und man
sich nicht daran erinnert, dass es sich um ein Fallout 3 handelt,
außerdem gefällt mir das Beute horten.
- wer die Vorgänger nicht gespielt hat, wird es leichter haben keine
Fehler zu finden und sich mit den Macken und Bethesdas
Innovationsversuchen abzufinden
- gegenüber Oblivion wurden klare spielerische Fortschritte gemacht
- gute, atmosphärische Grafik, die sich aber zu oft wiederholt


Fazit:

Wer Fallout 3 mal ernst mit seinen Vorgängern vergleicht, muß einfach enttäuscht sein. Wer die nicht kennt, hat es einfacher das Spiel zu mögen und wird sich keine Gedanken darüber machen, was Fallout 3 hätte werden können, wenn Bethesda sich mehr Mühe gegeben hätte und auf eigene Interpretationen des Universums verzichtet hätte.
Wirklich schwerwiegend für alle sind die Balanceschwächen, ob man nun unbewaffnet oder bewaffnet in den Kampf geht, sobald man seine Kampffähigkeiten steigert werden die Kämpfe viel zu einfach. Daß man sich auch keine großen Gedanken machen muß, welche Werte man steigert, Puppen und Bücher sorgen ja für bis zu +50% in jeder Fähigkeit und in der Not nimmt man halt noch die eine und andere Rüstung mit den entsprechenden Boni mit, ist einfach störend, weil die Chance etwas beim ersten Spiel zu verpassen gleich Null ist.
Für mich ist Fallout 3 kein RPG, dafür fehlt es einfach an Spieltiefe und der Kampf ist zu sehr in den Fordergrund gerückt und die Figurenentwicklung ist viel zu simpel geraten. Es ist ein nettes Aktion-RPG mit Schußwaffen und wirklich, solange man ignoriert, daß es ein Fallout sein soll, und durch das Ödland reist und ein paar Dungeons aushebt macht es Spaß, weswegen ich ihm 3 Sterne gebe.



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