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Belkin TuneCast II (FM Transmitter) für iPod, PDA, alle MP3-, CD- oder Kassetten-Player, Computer oder Laptop
Jetzt können Sie Ihre Lieblingsmusik auf Ihrem iPod, PDA, MP3-, CD- oder Kassetten- Player, Computer oder Laptop über einen beliebigen UKW-Stereoempfänger anhören. Mit dem TuneCast II von Belkin lässt sich über FM-Radiowellen eine Verbindung zwischen Ihrem tragbaren Musik-Player und Ihrer Stereoanlage zu Hause oder dem Autoradio herstellen.
Stecken Sie den TuneCast II einfach in die Kopfhörerbuchse Ihres iPod, PDA, MP3-, CD-, oder Kassetten-Players oder schließen Sie ihn an Desktop-Computer oder Laptop an. Die automatische Ein- und Ausschaltfunktion erspart Ihnen die manuelle Bedienung des Ein-/Ausschalters (ON/OFF). Das Gerät wird nur dann eingeschaltet, wenn ein Audiosignal erkannt wird. Wenn 60 Sekunden lang kein Signal erkannt wird, schaltet sich der TuneCast II aus, um Batteriestrom zu sparen.
Vergleich Belkin TuneCast II mit DNT Musicfly/ Test vom 5. Januar 2007
Hallo,
wer nicht viel Zeit hat, einfach zum Fazit scrollen. :-)
Es war ja gerade Weihnachten und mein Bruder bekam einen Belkin TuneBase FM-Transmitter für seinen IPod Video geschenkt. (keine Angst es geht hier nicht um das TuneBase Modell)
Wir probierten das Gerät gleich in seinem Auto aus. Es funktionierte auf anhieb. Klar war auch wie bei jedem FM-Transmitter ein kleines Rauschen im Hintergrund zu hören. Aber das hat man wirklich nur bei leiser Musik bemerkt. Die Qualität des Klangs war wie der eines Radiosenders.
Da dachte ich mir, so etwas brauchst du auch. Ich habe nämlich leider ein CD Radio im Auto, dass man keinen Kassettenadapter benutzen kann. Ich besitze eine Sony PSP und wollte diese schon länger in mein Auto installieren. Zum Filme schauen und Musik hören. Schnell einen Halter für die PSP gebaut und schon war sie im Auto installiert. Und jetzt brauche ich nur noch einen guten FM-Transmitter Das wär`s, Filme und Musik über das Autoradio hören.
Gesagt, getan. Ich habe gleich überall im Internet nachgeschaut, welcher der Beste ist. Fandand auch einen von Griffin (ITrip PSP) der nur für die PSP hergestellt wurde. Doch dieses Gerät war mir zu speziell(dort kann man nur die PSP anschließen, keine andere Audioquelle) und machte die PSP auch irgendwie unschön und klobig. Außerdem war kein Erfahrungsbericht zu finden. Mein Kumpel hatte damals den ITrip von Griffin für den Ipod und der war miserabel in seinem Klang. Wahrscheinlich erwartete ich deshalb von den beiden Testgeräten auch keine Wunder, doch ich sollte belehrt werden...
Also mußte ein kleinerer Transmitter her und einer der funktioniert. Belkin war mir ja schon ein Begriff von meinem Bruder. Also nach Belkin geschaut und auch gleich den TuneCast II gefunden den man für alle MP3-, CD-, ... -Spieler mit 3,5 Klinke Ausgang benutzen kann. In einigen Tests war dieser ganz weit vorn (siehe Computerbild). Da viel mir aber auch noch der kleinere Musicfly von DNT auf, der sich im gleichem Preissegment wie der Belkin befand. Schwupps auch da nach Erfahrungsberichten und Tests geschaut. Dieser schien auch nicht schlecht zu sein. Deshalb habe ich mir gleich beide bei Amazon geordert. Den besseren würde ich dann behalten und den anderen zurückschicken. Wie ihr gleich lesen werdet war das eine nicht ganz leichte Entscheidung!
Verpackung:
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Beide kamen in einer ähnlichen Verpackung daher. Plastik Blisterverpackung, an den Seiten zusammengeschweißt. Nach vorne beulte sich der Transmitter raus, nach hinten das Zubehör. Der Belkin hatte eine Displayschutzfolie, der DNT nicht.
Design/Aussehen:
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Der Musicfly dachte ich wäre ein Designteil, doch die schlecht aussehende Plastik enttäuschte. Das Hintergrundlicht sind zwei sehr schwache blaue LEDs die das Display von oben her beleuchteten. Aber trotzdem noch gut zu lesen. Gut ist das er den Batteriestand auf dem Display anzeigt, was der Belkin nicht hat. Die Farbe ist schwarz mit silbernen Knöpfen. Es gibt ihn auch noch in weiß. Das Klinkenkabel was zum Player geht ist spiralförmig. Das ist ganz praktisch, denn man kann das Kabel so lang dehnen so lang man es braucht und hat dabei keinen Kabelkneul. Die Verarbeitung ist OK. Am dem Klinkenstecker sieht man irgendwie das es nicht so hochwertig ist, fast schon billig finde ich.
Der Belkin ist zwar ein wenig größer doch er macht irgendwie einen edleren Eindruck. Er fäßt sich besser an. Es wurde so eine Art Samtplastik auf der Oberseite verwendet, dass er einem nicht so schnell der hand entgleitet. Die Displaybeleuchtung ist auch nicht gerade grell. Sie ist grün und reicht ebenfalls aus. Die Frequenz ist gut zu lesen. Das Verbindungskabel zum Player ist keine Spirale wie beim Musicfly. Es ist also nicht in seiner Länge veränderbar. Es ist an sich ca 15cm lang, man braucht vielleicht eine Verlängerung wenn man den Transmitter nicht nahe am Player plazieren möchte. Wenn man den TuneCast nicht benutzt kann man aber das Kabel um ihn herum legen. Oben kann man dann das Ende des Kabels einstecken so ist es perfekt verstaut(ist so eine Kabelaufwickelfunktion).
Aber es gilt immer noch der Ausspruch: "Über Geschmack läßt sich streiten"
Lieferumfang:
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Beide besitzen ein Adapter für den Netzbetrieb im Auto(am Zigarettenanzünder). In der Betriebsanleitung(welche bei beiden Geräten enthalten ist, aber sehr spärlich ausfällt) des Belkins steht, dass beim Netzbetrieb Akkus nicht geladen werden. Beim Musicfly steht dazu überhaupt nichts, nur dass er ca. 30 h halten soll(ich denke ja eher mit Netzbetrieb). Die Zigarettenanzünderadapter erzählen auch einiges über die Qualität des Gerätes. Beim DNT eher kantig und spröde Plastik, beim Belkin sieht man wieder ein bißchen mehr Sinn fürs Schöne. Beide kommen mit der nötigen Anzahl an Batterien ins Haus (der Belkin 2xAAA (R03), der DNT 1xAAA). Der Musicfly hat zusätzlich noch einen Adapter von 3,5 Klinke auf 2,5mm Klinkenstecker, in Deutschland haben wir aber meist die 3,5mm Klinke und brauchen ihn somit nicht. Des weiteren ist beim DNT alles in einem kleinen Samtbeutel verstaut, beim Belkin nicht.
Betrieb im Auto:
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Einschalten: Beim Musicfly muß man 2 Sekunden auf den Ein-/Ausschalter drücken. Dann kann man mit den hoch und runter Tasten die Sendefrequenz einstellen. Der TuneCast schaltet sich von allein ein, wenn man eine Audioquelle anschließt, oder man die Hoch- und Runtertaste gleichzeitig 2 Sekunden lang gedrückt hält. Abschalten läßt sich der Musicfly wieder durch betätigen der Ein-/Austaste. Der Belkin schaltet sich automatisch nach 1 Minute ohne Audiosignal ab, oder man betätigt eben wieder beide Pfeiltasten gleichzeitig.
Wenn der Belkin sich nicht einschaltet obwohl ein laufenden Player angeschlossen ist, liegt das nur daran, dass der Player zu leise gestellt ist.
Einstellen der Frequenzen ist bei beiden das selbe. Speicherplätze sind beim Belkin 4 und beim DNT 8 Stück vorhanden. Ich finde mehr als 4 sind nicht nötig. Denn jedes normale Autoradio hat auch nur 6 Plätze und man möchte ja nicht gerade über 4 Stück an den FM-Transmitter abtreten und sich nur noch 2 Plätze für richtiges Radio freilassen. Ich habe bei meinem Test nur zwei verschiedene Frequenzen benutzen müssen.
Also Player anschließen, Transmitter einstecken und Sender an Transmitter und Radio abgleichen. Am besten man nimmt einen Radiosender, wo kein oder nur kaum ein anderes Radiosignal zu hören ist.
In den Beschreibungen der beiden Geräte steht, man solle das angeschlossene Audiowiedergabegerät auf mittlere Lautstärke stellen. Ich habe wie gesagt mit meinem PSP getestet und mußte feststellen, dass ich beim Belkin meine Lautstärke auf MAX regeln mußte um das beste Empfangsergebnis mit meinem Radio zu erzielen. Wenn man den DNT mit der PSP auf "volle Pulle" betreibt, ist die Wiedergabe im Radio sehr kratzig. Erst dachte ich das Gerät wäre einfach nur schlecht, doch als ich ein wenig leiser gemacht habe, war die Qualität gut. Folglich muß man das Autoradio beim DNT ein wenig lauter machen als beim Belkin um die gleiche Lautstärke zu erzielen. Das kann beim DNT Probleme geben beim Umschalten auf das richtige Radio, es könnte zu laut sein. Ist aber nicht weltbewegend.
Die Batterielaufzeit war bei Musicfly mit ca. 30h angegeben. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das ohne Netzbetrieb von statten gehen soll. Zwar schaltet sich beim DNT nach kurzer Zeit das Display komplett ab, dass dafür keine Batterieleistung drauf gehen muß, aber 30h mit einer R03 Batterie wäre schon sehr sehr lang. Der Belkin läuft hingegen mit 2xR03 ca. 5-6h im Batteriebetrieb. Kommt natürlich auch immer auf die verwendeten Batterien an. Ich kann nur die "Gut und Billig" Batterien von Marktkauf empfehlen. Da kostet ein Pack von 8 Stück 1,79 Euro. Und es sind LR03 Zellen (das L steht für Longlife - Langlebigkeit). Vor einiger Zeit stand auf der Packung auch immer noch ganz klein "VARTA". Ich denke auch, dass die immer noch für Marktkauf produzieren. Auf das "L" vor der Batteriebezeichnung sollte man eigentlich immer achten.
Betrieb zu Hause:
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getestet habe ich wieder mit PSP als Audioquelle und Radio war meine Anlage von Yamaha. Dort funktionierten beide Geräte tadellos(der Belkin wieder ein Tick besser). Die Transmitter dabei nicht weit von der Antenne plazieren.
Info:
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Test im Auto:
Audioquelle: PSP
Auto : Opel Vectra B
Radio : Blaupunkt CD Radio(Werksausstattung von Opel)
Test zu Hause:
Audioquelle: PSP
Radio : YAMAHA RX-V550
Klangqualität:
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WICHTIG: Ich habe die Erfahrung gemacht, das der Klang sehr davon abhängt wie laut man das Wiedergabegerät macht, also bei mir die PSP. Man muß für jeden FM-Transmitter die richtige Lautstärke finden in der am besten arbeiten kann. Das dauert aber bei beiden geräten keine Minute dies einzustellen. Wenn ich beide wie in der Anleitung beschrieben mit der PSP auf mittlere Lautstärke betrieben habe, gab mein Radio eine sehr schlechte Klangqualität ab. Also nicht erschrecken wenn es sich beim Ersten ausprobieren schlecht anhört.
Wenn man mal die richtige Einstellung der Lautstärke am Audioquelle gefunden hat ist die Klangqualität beider Geräte vergleichbar. Ich konnte ja beide Geräte nicht parallel im Auto testen, also nur hintereinander. Es ist es sehr schwer Unterschiede zu hören, wenn zwischen zwei Wiedergaben eine gewisse Zeit verstreicht. Ich möchte aber sagen, dass ich doch eine bessere Qualität beim Belkin Gerät feststellen konnte. Die Höhen und Tiefen kamen mit ihm irgendwie voller rüber.
Wenn man sein Musik von einem MP3 Player o. ä. über das Autoradio mit einem FM-Transmitter wiedergeben möchte, muß man sich damit abfinden, dass man nie CD Qualität hat. Man hat bei jedem Gerät was man in Deutschland zu kaufen bekommt(diese haben eine begrenzte Sendeleistung) immer ein leises Hintergrundrauschen. Welches beim DNT ein wenig lauter zu hören war als beim Belkin. Wahrscheinlich weil ich das Radio lauter machen mußte, da wie schon erwähnt der DNT nicht mit der MAX Lautstärke der PSP klar kam.
Man sollte darauf achten, dass die Transmitter immer frische Batterien inne haben, sonst leidet die Klangqualität durch verminderte Sendeleistung.
Man kann beide Geräte aber wie gesagt mit Netzbetrieb vom Zigarettenanzünder betreiben, was zur Folge hat das beide eine bessere Sendeleistung haben und sich somit der Klang verbessert.
Als ich dann auch mal mit dem Auto unterwegs war testete ich auch dort die Qualität und Sendebeständigkeit. Ich bin in Rostock (keine riesige Stadt wie München oder das Ruhegebiet) umhergefahren und mußte beim Belkin nicht den Sender wechseln. Beim DNT wäre es einmal fast nötig gewesen, doch die Störsignale dauerten nicht sehr lange an, dass ich auch mit dem Gerät weiter mit der eine Frequenz weiter fahren konnte. Man sollte sich schon auf kleine Störungen im Empfang gefaßt machen, bei jedem FM-Transmitter den ich kenne ist das leider so.
So nach dem vielen Gesülze, hier mal kurz mein
Fazit:
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Beide Transmitter haben ungefähr den gleichen Preis. Jeder hat seine Vor- und Nachteile. Der Musicfly hat z.B. eine Batteriestandsanzeige, dafür der Belkin ein besser lesbares Display. Der Belkin und sein Zubehör ist qualitativ hochwertiger als das Gerät von DNT, dafür hat der DNT aber eine kleinere Bauform. Ich habe mich am Ende für den Belkin entschieden. warum? Wegen der besseren Verarbeitungs- und Materialqualität, wegen der ein besser wirkenden Klangqualität und Sendestabilität. Leider verbraucht der TuneCast ein wenig viel Batterie und dazu auch noch gleich zwei Stück. Doch das Gesamtkonzept hat mich mehr überzeugt als das des Musicfly. Ein weiterer Grund war, dass Belkin bekannter ist für seine Transmitterprodukte. Da bewegt sich DNT eher noch auf Neuland.
Belkin TuneCast: **** (4 von 5 Sternen, da er noch verbesserungswürdig ist in Klang und Rauschunterdrückung und man hätte auch eine Ladefunktion für Akkus integrieren können)
DNT Musicfly : *** (3 bis 3,5 von 5 Sternen, weil er eben meiner Meinung nicht ganz so gut ist wie der TuneCast, kann man aber trotzdem kaufen.
Ich habe versucht meine Bewertungen so objektiv wie möglich zu machen. Ich freue mich wenn ich Ihnen bei der Entscheidungsfindung helfen konnte.
Gruß
Kofferradio aus den 70ern war besser / Bericht vom 8. September 2006
Das Prinzip faszinierte mich: Kabellos übertragene Musik von
meinem mp3-player auf das werksseitig eingebaute Radio ohne CD-player.
Es war spielend einfach, einen freien fm-Sender zu finden und
die Wellenlänge auf den Transmitter zu übertragen.
Aber das Ergebnis war mehr als ernüchternd- selbst ein Kofferradio aus den 70ern weist einen wesentlich besseren Klang
auf als das, was ich hörte.
Ich habe die Positionen des Transmitters im Auto verändert, die
Antenne abgeschraubt, verschiedene freie Frequenzen gesucht...
vergeblich!
Selbst anspruchslose Musik hört sich dumpf an, als wenn man ein
Kissen auf den Lautsprecher drückt.
Top Gerät / Bericht vom 17. Juli 2006
Hi, heute habe ich den Belkin TuneCast II geliefert bekommen. Also,
hier braucht man keine Bedienungsanleitung. Batterien rein, Radio
eingeschaltet und los gehts. Ich habs zunächst auf meine Steroanlage eingestellt. Einfach super. Ohne Nebengeräusche. Natürlich muss man den richtigen Platz aussuchen, Frequenz einstellen und die Post geht ab. Also, ich bin mit diesem Gerät vollauf zufrieden. Deshalb auch 5 Sterne.
Super! / Bericht vom 8. Juli 2006
endlich eine brauchbare lösung für alle geräte. also nicht nur fürs auto, sondern auch mal um irgendwo kurz mal sein lieblingslied anzuspielen, da ja eigentlich jeder ein radio hat. alles was man braucht ist einen mp3 player und irgendein radio. und schon gehts los!
ich habe das gerät an 4 radios getestet, 2 davon waren autoradios. immer das selbe ergebnis: tolle klangqualität!
kleiner tipp für alle die probleme mit dem empfang haben: einfach mal die antenne vom autodach abnehmen.
sehr gute Alternative zum Festeinbau / Bericht vom 8. Juli 2006
Ausgepackt , angesteckt , freie Frequenz gesucht und .... wow .
Super Klang mit Archos Jukebox Recorder ( Rockbox )an einem
Audi CD-Radio mit Bose Soundsystem ,
lediglich in den Pausen ein leichtes Rauschen , welches freilich nur bei extremer Lautstärke zu hören ist .
Geniales Teil zu einem unglaublichen Preis !!
Sehr nützlich / Bericht vom 29. Juni 2006
Gerade rechtzeitig vor dem Urlaub kam mein Belkin. Ein feines Gerätchen. Endlich keine Probleme mehr mit dem Anschluß des MP3-Players an Fremdgeräte. Sei es das Auto des Kumpels oder das Radio im Hotelzimmer. UKW ein, Belkin an MP3, Frequenz gesucht und los. Herrlich.
Was man erwartete : Möglichst wenig Qualitätseinbuße, einfache Bedienung, gute Batterielebensdauer - alles bestens erfüllt.
Die Reichweite ist selbstverständlich (!) begrenzt. Der Hersteller muß sich an die 50 NW halten, sonst gibts auf die Finger. Also muß man halt unter 3 Meter Abstand bleiben, um gute Qualität zu haben. Aber es ist ja ohnehin praktischer, Player + Belkin einfach in die Nähe des Radios zu legen. Da gibts keinerlei Einbußen, Schwankungen etc. Klar kann man mit Trick auch im Batteriebetrieb die Reichweite erhöhen, aber wozu?
Eventuell ein bissel anders hingelegt bringt in jedem Fall genug.
Wichtiger und erfreulich: Die Frequenzstabilität (!) und ebenso die Qualität der Übertragung war weniger abhängig von der Batteriespannung als erwartet. Gut so. Das ging bis herunter zur Gesamtbatteriespannung von zwei Volt! Kurz danach schaltete das Gerät selbst ab. Sollte also auch gut für Akkubetrieb sein.
Belkin hat übrigens (im Gegensatz zur häufigen Praxis) Batterien eines ordentlichen namhaften Herstellers dazugelegt. Fein. So ergab sich denn eine Lebensdauer von ca. 14 Stunden im fast durchgehenden Betrieb.
Gehäuse und Verarbeitung wurde hart getestet. Nämlich durch einen Fall in eine Pfütze auf hartem Pflaster. Nach 10 Minuten Trockenzeit in praller Sonne ging der Betrieb weiter. So muß es sein.
Das Einzige, was im Autobetrieb kurioserweise manchmal stört, sind Leitplanken. Da gibts an manchen Stellen dieser Dinger scheinbar irgendwelche Reflektionen, die zu Rauschen führen. Kann er nix dafür, der Kleine. Ist auch immer nur kurzzeitig. Sollte auch nur ein Hinweis sein, daß größere, nicht bemerkte/einkalkulierte Metallmassen zu Störungen führen können.
Bei längeren Touren muß man sich nicht wundern, wenn mal die eigene Musik plötzlich weg ist. Die sich nähernden Ortssender mit jew. anderer Frequenz drücken den Belkin schon mitunter weg. Muß man halt eine neue Stelle ohne Sender suchen. Eine Universalfrequenz gibt es nicht.
Wichtig:
Wenn man ein Radio nutzt, das keine digitale Frequenzanzeige liefert, muß man ja den Belkin durchklickern, um die gewählte Stelle zu finden. Je nach Tuner-Eigenschaften des Radios kann es dann dazu kommen, daß eine Nebenfrequenz des Belkin erwischt wird und man denkt, es gibt Qualitätsschwächen. Einfach weitersuchen. Die Hauptfrequenz ist immer stark genug. Und so einem kleinen Gerätchen muß man schon ein paar kleine Prozent Verluste zugestehen. Ebenso kann man nicht erwarten, daß während Suchlauf auch noch das Signal geliefert wird.
Dieses sind jedoch für mich allenfalls zwei Schwächen, jedoch keine Mängel. Brauchbarkeit, Robustheit und Frequenzstabilität machen das reichlich wett.
Der Betrieb mit 12 Volt Adapter wurde nicht getestet.
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