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Digitale Landschaftsfotografie

Testberichte

Digitale Revolution / Bericht vom 10. November 2006
In dem Buch kann man sehr interessante Aufnahmen von Profi- und Hobby Fotographen bewundern. Es wird erklärt wie das Photo entstanden ist und wie es der jeweilige Photograph meist in Photoshop nachbearbeitet hat.
Die Bilder sind sehr gelungen, auch die Tipps zum Fotografieren sind sehr gut. Allerdings kann man mit dem meisten Einstellungen in Photoshop nichts anfangen, weil sie zu oberflächlich besprochen werden.
Was bleibt? Hier und da ein guter Tipp, mehr nicht aber auch nicht weniger.


Der Titel führt in die Irre / Test vom 4. April 2006
Wer ein Buch über digitale Landschaftsfotografie haben möchte, ist mit diesem Titel falsch beraten. Anhand von 30 Bildern von Profifotografen werden hier kurz Möglichkeiten von Bildgestaltung und vor allem digitaler Nachbearbeitung angerissen.
Das Konzept an sich ist nicht schlecht. Ausgehend vom Originalbildmaterial soll gezeigt werden, was die Fotografen damit und daraus gemacht haben und weshalb. Man könnte eine Menge dabei lernen, wenn sich tatsächlich jemand die Mühe gemacht hätte, den Workflow der Fotografen nachvollziehbar darzustellen, und anstelle eines Zitates des Fotografen (wie der Erkenntnis dass man bei der Digitalfotografie nicht mit einer halbleeren Speicherkarte nach Hause gehen solle weil die Bilder ja 'nichts kosten') dessen tatsächliche Intentionen bei der Bildnachbearbeitung zu präsentieren.
Genau genommen handelt es sich um ein Buch, das ein paar Grundlagen der digitalen Fototechnik (Dateiformate, Brennweitenvergleiche) und ein paar Schlagworte aus der digitalen Bildnachbearbeitung liefert. Die digitale Fotografie an sich ist nicht wirklich das Thema.
Das Hauptmanko war für mich jedoch, daß verschiedene der gezeigten Arbeiten zunächst mit einer Großformatkamera oder auch auf analogem Mittelformat fotografiert wurden. Dem Endverbraucher, der sich den Bereich Digitalfotografie erschließen will, stehen aber keine 4x5-inch-Kameras und auch keine passenden Fotoscanner zur Verfügung, die Auswahl geht am Leser vorbei. Einige der gezeigten Bilder sind technisch ausserdem eher mäßig.
Hier wurde zu viel auf einmal gewollt und gleichzeitig zuwenig geleistet. Die 128 Seiten des Büchleins sind hübsch zum mal Durchblättern, aber da gibt es bessere Bildbände. Zielgruppe verfehlt.

Innovatives Format
, Bericht:
Das Buch wendet sich in erster Linie an Anwender, die bereits Erfahrung sowohl im Breich Fotografie als auch im Bereich Digitale Bildbearbeitung besitzen. Der Autor wendet sich an alle die mehr als einfach nur Landschaften 'knipsen' wollen. Er zeigt anhand von Beispielen anderer Fotografen, vom Amateur bis zum Profi, welche Möglichkeiten der 'Veredlung' bestehen. Dabei erklärt er nicht jeden einzelnen Bearbeitungsschritt und dessen Funktion, sondern Listet nur die einzelnen Bearbeitungsstadien auf. Ein Anfänger wäre an dieser Stelle etwas überfordert.
Mir gefällt das Buchlayout sehr gut. Die Seiten sind immer nach dem gleichen Schema in verschiedene Bereiche aufgeteilt, so daß der Leser selber entscheiden kann, was für ihn wichtig ist. Für mich lesenswert waren dabei auch die Erklärungen wie ein Bild entstanden ist, und wie und wo es jetzt vom Fotografen verwendet wird.
Mir hat das Durcharbeiten des Buchs sehr viel Spaß gemacht. Ich habe viele Anregungen für mein Hobby erhalten. Manches meiner Bilder, die vordergründig nichts geworden waren, wurden durch die richtige Überarbeitung zu Interessanten Blickpunkten in meiner Wohnung. Was mir an dem Buch ein wenig fehlt, sind die Begründungen für die Wahl eines bestimmten Bearbeitungsschritts.
Fazit: Tolles Layout, Tolle Bilder, Interessante Effekte, Regt zum Nachmachen an



Sein Geld nicht wert..., Bericht::
ist dieses Buch. Das chaotische Layout verdirbt einem schnell die Freude und der Inhalt ist zudem sehr dürftig. Die Entstehung der überwiegend mittelmässigen Bilder wird haüfig nur nichtssagend erläutert. Beispiel: "Nach dem Maskieren verschiedener Bereiche des Bildes wurden noch deltailliertere Anpassungen in Helligkeit, Kontrast, Farbbalance, Sättigung und Farbton (2) vorgenommen."
Die Fussnote (2) sagt: "Stellenweise Verbesserungen standen am Anfang des Weges zum endgültigen Bild." Die Liste liesse sich fortsetzen. Hinzu kommen noch einige erbärmlich alberne Montagen mit Hinweisen darauf wie toll der Fotograf diese verkaufen könne.
Fazit: nutzlos.

Landschaft ist das beliebteste Thema für Fotografen. Die digitale Kamera eröffnet hier, zusätzlich zu den klassischen Künsten wie Komposition, Licht und Timing, eine neue Dimension. Ob Perfektionierung von Stimmungen oder das Schaffen dramatischer Effekte, ob Panoramen oder Überformate, Montagen oder Kunstlandschaften - 'Digitale Landschaftsfotografie' zeigt anhand herausragender Bildbeispiele, wie sich fotografische Kreativität und digitales Know-how verbinden lassen, um außergewöhnliche Landschaftsaufnahmen zu schaffen

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